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ARTIKELÜBERSICHT

Bild: Bildzitat aus Facebook / HC Strache
25.1.2013
Türkischer Verein droht LEGO mit Klage: Viel Lärm um nichts
Als Werbemaßnahme provozierte Reaktionen von HC Strache und der Medienwelt?

Bild: Bildzitat aus Facebook / HC Strache
16.12.2012
Fake-Profile: Hass-Postings auf Straches Seite sind authentisch
Die medial transportierte Theorie des FPÖ-Chefs, bestellte Fake-Profile würden ihm mit Hass-Postings schaden wollen, erweist sich als unhaltbar.

Bild: Ausschnitt auf Flickr andreas.rodler CC
5.11.2012
Hitlerizing Space-Hero Felix Baumgartner For Readership
Based on an interview Austrian newsmedia extrapolated a desire for Hitler. And everyone forgets what harm is caused to Mr. Baumgartner by this wrongful allegation.

Bild: Ausschnitt auf Flickr andreas.rodler CC
31.10.2012
Verhitlern für die Quote: Die Demontage von Felix Baumgartner
Aus einem so genannten Interview in der Kleinen Zeitung dichtete die heimische Medienlandschaft Felix Baumgartner inzwischen den Wunsch nach Hitler an. Wie es dem Menschen Baumgartner dabei geht erscheint bei diesem Stellvertreterkrieg nebensächlich geworden zu sein.

Bild: Fotomontage basierend auf Robert Kalina / GNU 1.2 und Christian Jansky / CC 3.0
23.4.2012
Hinter der Festplattenabgabe verstecken sich die Millionen
Offiziell sollen nur die Verluste aus der derzeitigen Leerkassettenvergütung kompensiert werden. Doch sieht man sich das Forderungsmodell an wird rasch klar, dass es sich um ein Vielfaches der Summen handelt, deren Entfall angeblich abzudecken ist.

Die Schweiz als Musterbeispiel für Urheberrecht und dessen Durchsetzung?
8.4.2012
Die Schweiz als Musterbeispiel für Urheberrecht und dessen Durchsetzung?
Bericht des Schweizer Bundesrates: Tauschbörsennutzung in keinem Zusammenhang mit Industrieumsätzen. Urheberrechtsänderung würde nur internationalen Großkonzernen nutzen. Und: Ausschnüffeln von IP-Adressen durch Privatfirmen ist illegal.

Auswüchse einer Monopolstellung zum Schaden der Gesellschaft
8.4.2012
Deutsche Rechteverwerter: Immer höhere Forderungen bei fraglicher Verteilungs­gerechtigkeit
Dieselben Diskussionen, dieselben Headlines zum Urheberrecht wiederholen sich alle Jahrzehnte wieder. Während die Verteilungsgerechtigkeit so aussieht, dass sich 5,2% der Berechtigten über 60% der Vergütungen ausschütten, nagt die Mehrheit der Künstler und Kreativen am Hungertuch. Ungeniert gönnen sich deutsche Verwertungsgesellschaften dennoch immer wieder einen Griff in anderer Menschen Geldtaschen.

Dokumente: Kunst hat Recht-Forderungen basieren auf IFPI-Kampagne

2.4.2012
Dokumente belegen: Kunst hat Recht-Forderungen basieren auf IFPI-Kampagne
Die Forderungen von "Kunst hat Recht" sind in weiten Strecken eine beschönigte Kopie eines Papiers, das bereits Mitte 2010 von der "Plattform geistiges Eigentum" erstellt wurde. Hinter dieser steht federführend die IFPI, einer der treibenden Kräfte hinter dem Internetkapitel von ACTA.

3.3.2012
US-Rechtsgutachten: ACTA-Vertrag wäre für Nutznießer USA nicht bindend
Am 16. Jänner 2012 reichte der polnische Abgeordnete Pawel Zalewski eine Anfrage an die EU-Kommission ein, die inhaltlich aufhorchen lässt. 'Jüngsten Meldungen zufolge sehen sich die USA nicht rechtlich an das ACTA-Abkommen gebunden, die EU jedoch schon.'
28.2.2012
Beide ACTA-Rechtsgutachten der EU verfügbar
Als Service für unsere juristisch interessierte Leserschaft bieten wir den Direktlink auf die laut EU-Parlaments-Vizepräsident Wieland angeblich geheimen EU-Dokumente an.
28.2.2012
EU-Parlaments-Vizepräsident Wieland verweigert Zugang zu ACTA-Rechtsgutachten
Internationale Beziehungen würden dadurch beeinträchtigt. Gutachten zu ACTA sollen im Grunde genommen so lange geheim bleiben, bis alle Vertragspartner zugestimmt haben.
Hat Kunst Recht?
28.2.2012
"Kunst hat Recht" Initiatorin Mercedes Echerer dementiert ACTA-Befürwortung scharf
Man wirft der Initiative vor, unter dem Deckmäntelchen "für die Rechte von Künstlern einzutreten" in Wahrheit die Interessen der finanzierenden Verwertungs­gesellschaften zu vertreten. Parallelen in den Forderungen von "Kunst hat Recht" und dem Vertragswerk von ACTA sorgen für zusätzlichen Unmut. Abmahnwahn und ACTA-Hörigkeit der deutschen Verwertungs­gesellschaften schüren das Feuer. Grund genug, den Status von Gerüchten, Vermutungen und Hörensagen zu verlassen und direkt nachzufragen, was mit der österreichischen Initiative konkret gemeint ist.

Failmanns Fail
24.2.2012
Fantasie­figur Fail­mann versucht sich an Realpolitik und erfährt Abwanderung von Freunden
Über 10.000 Kontakte zu haben, ist kein Garant dafür, diese mit themenfremden PR-Zwecken beglücken zu dürfen. Dies erfährt momentan die auch medial viel beachtete Fantasiefigur "Failmann". Viele bisherige "Freunde" kommentieren Failmanns Einstieg in die "echte Politik" enttäuscht bis zornig. Während des ersten Tages nach der Ankündigung wanderten mehr als 200 davon ab.

20.2.2012
Zen­sur­be­streb­ungen, Des­infor­ma­tions­kam­pag­nen und digi­tale Ko­lo­ni­alisier­ung
Um mehr über die Hintergründe zu ACTA zu erfahren, trafen wir uns mit einem Netzaktivisten, der auch über politische Erfahrung und Einsichten in Brüssel verfügt.

18.2.2012
Deutsche Ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten fordern totale Überwachung bei Umgehung der Justiz
Wem ACTA zu schwammig ist, der erfährt aus einem Papier der GEMA, wie diese Regelung im Detail aussehen soll.

Stopp-Acta Symbolik in der Kritik
15.2.2012
ACTA-Protest: Umstrittene Symbolik von Krake und Kampfroboter
Die Symbole der Piratenpartei bei ihrem Protest gegen ACTA stehen in der Kritik. Es gäbe direkte Parallelen zu antisemitischer Bildsprache der NS-Zeit.

15.2.2012
ACTA und die "totale Internetkontrolle"?
Weshalb braucht ein Handelsvertrag, der sich vermeintlich gegen Produktfälschungen richtet, eine Neuregelung des Internetrechts?

11.2.2012
Wir brauchen ACTA, weil mich in Italien schwarze Menschen belästigt haben
Die Rede von Dr. Paul Rübig, im Artikel als Video sowie als Transkript verfügbar, führt schmerzlich vor Augen, mit welcher geistigen Eigentümlichkeit sich Österreich offensichtlich in die Verhandlungen um ACTA eingebracht hat.

11.2.2012
Rede anlässlich der Stop-ACTA-Demonstration in Linz

4.2.2012
Öffentliche Entschuldigung der slowenischen Botschafterin zu ACTA

Fake-Freunde werden wieder reaktiviert
11.12.2011
Neue Fake-Jubelpostings loben den Bundeskanzler

27.11.2011
Teure Fremdherrschaft: Finalspiel um den Euro kann Österreich Kopf und Kragen kosten

Versagt Bundeskanzler Faymanns Politik nicht nur auf Facebook?


27.11.2011
Kanzlerversagen auf Facebook: Mehr als ein Social Media Problem

F5: Finde Faymanns falsche Facebook Freunde


25.11.2011
Suchspiel F5:
Finde Faymanns falsche Facebook Freunde

Betrugsvorwürfe gegen Kanzler-Facebook-Agentur

24.11.2011
Betrugsvorwürfe gegen Kanzler-Facebook-Agentur

E-Mail an den Herausgeber.


SERVICE

F5: Finde Faymanns falsche Facebook Freunde
von Florian Machl
25.11.2011 20:30

Am Montag, dem 21. November, fiel dem Herausgeber dieser Seiten auf, dass Bundeskanzler Werner Faymanns Facebook-Auftritt einen merkwürdig raschen Freundeszuwachs aufwies. Interessanter Weise bietet Facebook eine für Internetanwender zugängliche Applikation an, mit der man herausfinden kann, wer denn die neuesten Freunde einer Facebook-Seite sind. Etwa 2.000 gekaufte Fake-Freunde tummeln sich zur Zeit noch unter des Kanzlers Bewunderern.

ein gefälschtes Facebook-Profil
Eine der gefälschten Kanzlerfreundinnen. Dass SM auch für Social-Media stehen könnte, wird erst auf den zweiten Blick klar.
Die Applikation, welche dies ermöglicht, nennt sich "Likebox". Technisch sieht das so aus, dass pro Likebox-Installation maximal 100 Persone,n die in einem gewissen Zeitraum (möglicherweise eine Woche oder kürzer) bei der betreffenden Seite auf "Gefällt mir" gedrückt haben, angezeigt werden. Die neuesten Fans werden vermischt mit Personen, die der jeweilige Anwender selbst als Freunde hat - und die zudem für die betreffende Seite ein "gefällt mir" abgegeben haben. Bei Facebook geht man wohl davon aus, dass es motivierender ist, eine Seite zu mögen, wenn man sieht, welche eigenen Freunde dies bereits getan haben.

Derzeit: bis zu 80% der Treffer
der letzten Tage Fakes


Wie dem auch sei, je nachdem wie viele eigene Freunde den Kanzler "mögen" sind bis zu 80% der aktuellen Treffer die Fakes, über die verschiedene Medien in dieser Woche berichtet haben. Die Applikation wird hier in Folge dreimal aufgerufen, da Facebook einen Zufallsgenerator einsetzt und somit jedes Mal ein paar andere Freunde gezeigt werden. Diese ganze Seite neu zu laden bringt wiederum neue Treffer. Seriöser Weise sollte man anmerken, dass Applikationen wie diese wohl nicht dazu geeignet sind, die datenschutzrechtlichen Bedenken gegen Facebook zu zerstreuen, die viele Menschen hegen.

Seitens des Team Bundeskanzler und der SPÖ wurde versichert, dass diese gefälschten und gekauften Freunde nicht durch Mitarbeiter aus dem eigenen Haus bestellt wurden. Vielmehr wäre ein politischer Gegner schuld, der damit Schaden anrichten möchte. Wie glaubwürdig diese Dementis sind, konnte technisch noch von niemandem zur vollen Befriedigung nachvollzogen werden. Angesichts der Skandale der letzten Wochen rund um Inserate, gefälschte Leserbriefe und gefälschte Facebook-Freunde, die laut DerStandard direkt aus der SPÖ-Parteizentrale gesteuert werden sollen (externer Link Link), darf fleißig gerätselt werden, wer sonst ein Interesse daran haben könnte, dass Bundeskanzler Werner Faymann möglichst viele Freunde auf Facebook hat.

War das Team Bundeskanzler bis Donnerstag noch bemüht, diese Fakes wieder zu löschen, hat man diese ermüdende und wenig sinnstiftende Aufgabe wohl mit dem heutigen Tag aufgegeben. Etwa 2.000 Fake-Freunde sind somit (mit jetzigem Zeitpunkt, geschätzt nach Beobachtung des täglichen auf- und ab) auf Bundeskanzler Faymanns Facebook-Seite verblieben. Viel Spaß beim Finden!

Edit:
26.11.2011 23:00 - Seit den früheren Nachmittagsstunden werden die Fake user vom BKA-Team wieder gelöscht. Fraglos - ein undankbarer Job, mittlerweile in der Nacht, am Wochenende. Zur Zeit sind auf dem Profil nur noch rund 500 Fake-Freunde zu vermuten.
27.11.2011 21:00 - Das Profil hält bei 4.845 Personen. Die meisten Fakes sind zur Zeit gelöscht.





Relevante Links

externer Link Bundeskanzler Werner Faymann auf Facebook